Dienstag, 27. Oktober 2009

Schlapp, schlapper, Schlappen

Bülent Ceylan bezeichnete sich gestern im Rahmen seines neuen Programms als „Schlappen“ (also Hausschuh) um den sein Vater und Großvater gekämpft hätten als er noch klein war.

Sofern Schlappen von schlapp kommt, kann ich ihm nur beipflichten. Es ist lange nicht mehr vorgekommen, aber ich kann es noch: in der Pause einfach mal nach Hause gehen.

Ich kann für Herrn Ceylan nur hoffen, dass er gestern einfach nur keine Lust hatte und das Programm ansonsten witziger ist. Denn gestern war es langweilig, platt und uninspiriert.

Deutlich mehr Spannung und Witz hatte da der Alternativ-Spontan-Besuch des „Früh im Veedel“ mit Frau Zimthuhn. Egal ob Rollator-Slalom, Beerdigungsbesäufnis oder die Klärung von Modefragen (es gibt Männer, die dürfen auch heute noch völlig ungestraft Cordanzüge tragen und sehen darin ganz reizend aus), das ur-kölsche Abendprogramm, ganz ungekünzelt und zutiefst menschlich war ohne Mühe spannender, witziger und rührender als jegliches Comedy-Programm. Deshalb mag ich diese Stadt.

idfsdjsf

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